Hier finden Sie die Informationen zur Abrechnung der Kurzarbeit beim Arbeitsmarktservice https://www.ams.at/unternehmen/personalsicherung-und-fruehwarnsystem/kurzarbeit

Unter diesem Link können Sie über die Webanwendung die Abrechnung online fertigstellen: https://www.ams.at/unternehmen/personalsicherung-und-fruehwarnsystem/kurzarbeit/abrechnung-covid-19-kurzarbeit

Folgende Positionen müssen bei der Abrechnung eingegeben werden


Berechnung der Ausfallstunden

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Errechnete potentiell zu leistende Arbeitsstunden


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Am einfachsten erhalten Sie die Daten für die Abrechnung über die Reports. Diese finden Sie im Menü unter "Neue Reports"

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Nähere Informationen zur Erstellung der Auswertung erhalten Sie hier: Reports

Um eine vorübergehende Kurzarbeit in der Zeiterfassung zu berücksichtigen könnten 3 Varianten in Frage kommen:

Variante 1 - Ausfallzeiten berücksichtigen
Um die Nichtleistungszeiten durch die Corona-Kurzarbeit zu erfassen, haben Sie die Möglichkeit diese zB als Eventart "bezahlte Abwesenheit" mit dem Kommentar "Kurzarbeit" zu erfassen. Sie haben die Möglichkeit die bezahlte Abwesenheit ganztägig, oder auch für einige Stunden zu erfassen.


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Variante 2 - Änderung des Wochenplans
Um während der Zeit der Kurzarbeit die Anzahl der zu leistenden Wochenstunden (Soll-Stunden) zu reduzieren, legen Sie für die Mitarbeiter die dies betrifft einen neuen Wochenplan an (Details zur Anlage hierzu finden Sie hier: Wochenplan anlegen) und bestimmen Sie das Datum ab wann dieser neue Wochenplan gelten soll. Bestehende Zeitguthaben, Urlaube, etc. werden fortlaufend übernommen.

In dieser Variante ist es für Sie und den Mitarbeiter wahrscheinlich einfacher den Überblick über die zu leistenden Wochenstunden im Zeitraum der Kurzarbeit zu behalten.

Sollten Sie das Ausmaß des Ausfalls je Mitarbeiter für eine Förderung bekanntgeben müssen, können Sie zur Errechnung der Differenz nachträglich vorübergehend diesen Zeitraum mit dem ursprünglichen Wochenplan hinterlegen und erhalten so eine Differenz zwischen der zu leistenden Sollstunden und der tatsächlichen Habenstunden des entsprechenden Monats. 

Diese Differenz ist in der Monatsübersicht am Ende der Tabelle ersichtlich:

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und weiters auch nach dem Abschluss des Monats in der Monatsübersicht als Differenz:

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Variante 3 - Beibehalten des bestehenden Wochenplans und Korrektur über Monatsabschluss

Wenn Sie den bestehenden Wochenplan nicht für jeden Mitarbeiter ändern wollen, haben Sie die Möglichkeit am Ende des Monats die Differenz zwischen den geleisteten Stunden (Haben) und den Sollstunden laut Wochenplan zu "neutralisieren" um zu verhindern, dass dieser Saldo in den Folgemonat und in die Zeit nach der Kurzarbeit übernommen wird.

Hierfür können Sie wie folgt vorgehen:
1. Der Mitarbeiter schließt am Anfang des Folgemonats wie gewohnt den Monat ab (nähere Infos hier: Monatsabschluss erstellen)
2. Sie überprüfen wie gewohnt diesen Monatsabschluss (nähere Infos hier: Freigabe/Bewilligung Monatsabschluss).
3. Um die Differenz zwischen der Soll-Arbeitszeit und der tatsächlich geleisteten Arbeitszeit zu "neutralisieren" kann diese Zeit als "ausbezahlt" eingetragen werden. Hierfür übertragen Sie die Differenz in das Feld "Ausbezahlt", wodurch dann im Feld "Differenz" eine Differenz von 00:00 Stunden angezeigt wird.

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Diese "Neutralisierung" ist in der Monatsübersicht am Ende folgendermaßen ersichtlich:

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Im Folgemonat stellt sich dies wie folgt dar am Beginn der Monatsübersicht:

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Dadurch werden bestehende Mehr- oder Minderstunden nicht verändert und können nach Beendigung der Kurzarbeit fortgeführt werden.