Wechseln Sie in die Wochenplanansicht des entsprechenden Mitarbeiters bei dem eine Überstundenpauschale hinterlegt werden soll. Tipp: Bei bestehenden Mitarbeitern geht es am schnellsten wenn Sie in der Mitarbeiterliste auf den entsprechenden Mitarbeiternamen klicken und dann zum Reiter Wochenplan wechseln.

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Wichtig! Bei Vereinbarung einer Überstundenpauschale darf keine (oder nur eine sehr großzügige) Eingabe von Arbeitsbeginn und Arbeitsende hinterlegt sein, da sonst keine Zeiten außerhalb der hinterlegten Zeiten vom System verbucht werden.


Zur Auswahl stehen zwei Modelle für Überstundenpauschalen:
- „Überstundenpauschale“
- „All In“

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Im Grunde unterscheiden sich die beiden Überstundenpauschalen durch den Umgang mit nicht geleisteten Überstunden. 
In der Variante "Überstundenpauschale" werden Überstunden bis zum eingetragenen Wert saldiert und nicht in den Folgemonat übernommen. Sollten keine Überstunden in diesem Monat geleistet worden sein hat dies keine Konsequenzen für den Mitarbeiter.

In der Variante "All In" stellt die Überstundenpauschale eine Verpflichtung zur Leistung von Überstunden dar und nicht geleistete Überstunden werden in dem Monat in Abzug gebracht.


Die Funktionsweise und die Unterschiede der beiden Varianten werden im folgenden Beispiel näher erklärt.
BEISPIEL: MITARBEITERIN FRAU BURGER

Frau Burger hat in ihrem Vertrag eine Überstundenpauschale von 20 Wochenstunden vereinbart.

Monat August Plusstunden

Sie arbeitet im September um 27 Stunden mehr. Am Ende des Monats weist ihr Stundenkonto daher einen Plussaldo von 27 Stunden auf.

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Aufgrund der vereinbarten Überstundenpauschale (ersichtlich im Feld „ÜP“) werden ihr von den 27 Gutstunden jedoch nur 7 Stunden in das nächste Monat gutgeschrieben.
Dies ist bei beiden Varianten gleich.

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In der aktuellen Monatsansicht Oktober ist ebenfalls der Übertrag von 7 Stunden ersichtlich. Diese Zeiten werden unter „Lfd.“ weitergeführt.

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Monat Oktober Minusstunden bei noch vorhandenem Stundenguthaben

In unserem Beispiel hat Frau Burger im Oktober am Monatsende nur noch einen Saldo von 1 Mehrstunde, da sie im Oktober um 6 Stunden weniger gearbeitet hat als ihre Sollarbeitszeit gewesen wäre (ersichtlich im Feld „Diff.“)

HIER UNTERSCHEIDEN SICH DIE BEIDEN VARIANTEN DER ÜBERSTUNDENPAUSCHALEN

 

a) Variante „Überstundenpauschale“: In dieser Variante wird die verbleibende 1 Gutstunde in das nächste Monat übertragen und dort fortgeführt.

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b) Variante „All In“: In dieser Variante zeigt der Monatsabschluss für Oktober hingegen folgendes Bild:
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Die nicht geleisteten Sollstunden werden als Abzug in das Folgemonat übertragen. Am Monatsbeginn zeigt sich hier für Frau Burger daher ein Stundensaldo von Minus 19 Stunden. Die 1 Guthabenstunde wird durch die nicht erreichte Überstundenanzahl aufgebraucht.


Achtung! In dieser Variante ist es daher möglich Minusstunden zu schreiben die jedes Monat weiter aufsummiert werden!